Von Alice Springs aus bin ich dann nach Adelaide geflogen. Diese Stadt ist zwar ganz gemuetlich aber ab vier uhr nachmittags und am wochenende wie ausgestorben. Ich war dort ein paar Tage und habe zusammen mit einer Amerikanerin, die mit in meinem Zimmer war eine Mitfahrgelegenheit nach Melbourne mit zwei Deutschen gefunden. Marco und Mathias sind auf einem unglaublichen Spartripp. Sie schlafen nur im Auto, am Strand oder auf kostenlosen Campingplaetzen. So auch in den fuenf Tagen, mit denen wir mit ihnen unterwegs waren. Eigentlich wollten sie drei Leute mitnehmen, damit es noch guenstiger wird. Allerdings frage ich mich, wie sie das haetten machen wollen. Als sie uns abgeholt haben, war ihr Auto schon fast voll. Unsere Taschen haben zwar noch reingepasst, aber fuer eine weitere waehre beim besten Willen kein Platz mehr gewesen. Am 18.01. ging es also los. Wir sind an diesem Tag bis nach Tantanoola gekommen. Allerdings erst spaet am Abend, als es schon dunkel war. Laut Karte, sollte dor irgendwo ein Campingplatz sein. Naja, wir haben einen Rasen, mit einer oeffentlichen Toilette gefunden und gedacht, wir muessen hier schon richtig sein. Am naechsten Morgen haben wir dann festgestellt, dass wir neben einem Sportplatz gecampt haben. Die beiden Jungs sind jetzt schon seit einem halben Jahr in Australien und in ihrem Spartripp haben sie genau drei Gerichte, die sie immer wieder kochen. Das sind Kaiserschmarrn, Reis und Instantnoodles. Der Kaiserschmarrn am ersten Tag ist ziehmlich klumpig geworden. Aber okay sie hatten keinen Massbecher. Am zweiten Tag wollten sie Reis kochen. Sie haben den Topf fast randvoll mit Reis gefuellt. Man muss dazu sagen, dass sie jetzt nach einem halben Jahr schon ihren zwanzigstes Kilo Reis gekocht haben. Nachdem wir ihnen den Hinweis gegeben haben, dass sie dreimal so viel Wasser wie Reis dazu machen muessen, sind sie wenigstens auf die Idee gekommen wieder etwas hinaus zu nehmen. Am dritten Tag haben sie uns dann gefragt, wie sie die Instantnoodles zubereiten sollen. Es ging dann weiter zu den Grampians, die wirklich wunderschoen sind. Auf unserem Rueckweg haben wir noch hunderte von Kaengurus gesehen und einen Kurzschnabeligel. Diesmal haben wir wenigstens den Campingplatz gefunden. Am naechsten Tag haben sind wir ein Stueck gewandert, um uns Felsmalereien von Aboriginies anzuschauen. Es war etwas enttaeuschend, da man kaum etwas gesehen hat. Ausserdem sind wir noch auf der Great Ocean Road angekommen. Dem Highligth von Victoria. Wir wollten noch den Sonnenuntergang bei den 12 Apostels (riesige Steinbloecke im Wasser, allerdings sind nur noch acht uebrig), aber die Wolken waren vor der Sonne. Danach haben wir einen Strandtag eingelegt und da wir seit dem Aufbruch unserer Reise keine Gelegenheit zum Duschen hatten (da die Jungs sich ja die $20 fuer einen ordentlichen Campingplatz sparen wollten), haben wir uns zumindest mal unter die Stranddusche gestellt. Am Freitag sind wir in Melbourne angekommen. Ich hatte ziehmlich Schwierigkeiten, eine Unterkunft zu finden, da Aufgrund des Australia Days am Diestag alles ausgebucht war. Ich konnte tatsaechlich auch nur bis Montag in meinem Hostel bleiben. Da sich in ganz Melbourne keine Unterkunft mehr finden liess, bin ich am Montag nach Ballarat gefahren. Es ist eine alte Goldgraeberstadt und hat architektonisch sehr viel mehr zu bieten als die meisten anderen australischen Staedte. Morgen will ich weiter nach Bendigo. Auch eine Goldgraeberstadt.
Adelaide - Melbourne Verfasst: Mittwoch, den 27. Januar 2010 07:19
Chirstchurch, Kaikoura und Abel Tasman NP Verfasst: Montag, den 22. März 2010 04:42
Am Dienstag (16.3.2010) bin ich in Neuseeland angekommen. Christchurch ist eine kleine Stadt mit einer huebschen Kathedrale. Ich habe dann eine Tour ueber die ganze Suedinsel gebucht und am Samstag ging es dann los mit einem Haufen anderer Backpacker nach Kaikoura. Dort kann man Wale beobachten, mit wilden Delfinen oder Seehunden schwimmen und Albatrosse anschauen. Ich hatte mich fuer die Whalewatch-Tour angemeldet, die aber abgesagt worden ist. Naja, ich komme nochmal hierher. Dann ging es weiter zum Abel Tasman National Park. Es ist Neuseelands kleister aber am meisten besuchter National Park. Benannt uebrigens nach dem hollaendischen Entdecker und Namensgeber Neuseelands, Abel Tasman. Der NP bietet eine Reihe von Aktivitaeten an. Natuerlich kann man wandern, aber auch Kajak fahren, segeln, Fallschirm springen, selber ein Flugzeug lenken, reiten usw.
Morgen geht es nach Barrytown und dann weiter zum Franz Josef Gletscher.
Wieder Sydney Verfasst: Samstag, den 13. März 2010 05:06
Nach dem ich mich entschieden habe noch nach Neuseeland zu fliegen, bleibt mir kaum noch Zeit in Australien. Ich habe meinen Job gekuendigt, und bin dann nach Canberra (Hauptstadt Australiens). Dort wollte ich zwei Tage bleiben und dann weiter nach Sydney. Aber Canberra, ist so unglaublich langweilig, dass ich meinen Bus umgebucht habe und bereits nach einem Tag wieder abgefahren bin. In Sydney war ich auch nur ein paar Tage, da ich noch einen Jillarookurs machen wollte. (Jillaroo ist das australische Wort fuer Cowgirl). Ich bin letzten Sonntag dann sieben Stunden nach Port Macquarie gefahren und wurde dort abgeholt. Dann ging es nochmal 2,5 Stunden weiter. Der Kurs war echt enttaeuschend. Ich war die Einzige und es war total langweilig. Deshalb bin ich auch schon einen Tag eher wieder von dort weg. Ich hatte keine Lust mehr. Jetzt bin ich also schon wieder in Sydney. Am Dienstag geht mein Flug nach Christchurch (Neuseeland). Ich freue mich schon riesig. Insgesamt bin ich dann fast fuenf Wochen dort. Die Suedinsel mache ich alleine. Die Nordinsel spaeter mit einer Freundin aus Melbourne zusammen. Also dann, auf nach Mittelerde.
Zurueck in Melbourne Verfasst: Dienstag, den 23. Februar 2010 06:07
Nach Ballarat, bin ich dann nach Bendigo gefahren. Eine sehr schoene Stadt, mit einer tollen Kathedrale. Ich habe auch eine Tour in der Goldmine dort gemacht. Ich wurde mit Helm, Gummistiefeln, Anzug und Taschenlampe ausgeruestet und dann ging es fuer 2,5 h 85m unter die Erde. Ausserdem gab es noch einen chinesischen Tempel und und ein Museum mit zwei chinesischen Prozessionsdrachen. Einer davon ist der Aelteste und der andere der Laengste Drache der Welt. Ich war ungefaehr ein Woche in Bendigo und habe dor auch nach Arbeit gesucht, aber nichts gefunden. Es wurde dann auch etwas langweilig dort. Also zurueck nach Melbourne. Dort habe ich auch relativ schnell einen Job als Kellnerin in einem Cafe gefunden. Dort arbeite ich jetzt sechs Tage in der Woche, meistens von 6.00 - 12.00 Uhr. Ich bleibe aber wahrscheinlich nicht mehr lange hier, da ich mich entscheiden habe noch nach Neu Seeland zu gehen und ja auch nicht mehr so viel Zeit habe. Schliesslich gibt es noch so viel zu sehen.
The Rock Tour Verfasst: Dienstag, den 12. Januar 2010 05:09
Ich bin zurueck von meiner dreitaegigen Tour ins Outback. Unser
Reiseplan hat sich etwas veraendert, da die Strass zum Kings Canyon
ueberflutet war, haben wir diesen erst am dritten und nicht wie
geplant am ersten Tag besucht. Deshalb sid wir am ersten gleich zu
Kata Tjuta gefahren. Dort sind wir durch das 'valley of the winds'
gewandert und haben uns am Abend den Sonnnenuntergang am Uluru
angeschaut. Leider war es bewoelkt und deshalb nicht so
spektakulaer.
Am Abend haben wir in 'swags' unter
freiem Himmel geschlafen. Swags muss man sich
wie Schlafsaeck mit derberem Stoff vorstellen, indem eine
Matratze liegt. In den Swag kommt dann noch der
Schlafsack. Zumindest theoretisch. Es war aber so war,
dass ich den Schlafsack auf den Swack und mich dann auf
den Schlafsack gelegt habe. Am naechsten
Morgen mussten wir dann schon 4.30 Uhr aufstehen damit
wir rechtzeitig zum Sonnaufgang am Uluru
sind. Danach ging es zur 2 stuendigen Wanderung um den
Berg. Danach haben wir uns auf den Weg Richtung Kings Canyon
gemacht und mussten eine ganze Weile fahren. Unterwegs haben wir
angehalten und wir wurden in den Busch zum Feuerholz sammeln
geschickt. So hatten wir am Abend ein schoenes Lagerfeuer.
Ausserdem haben wir wieder Swagging gemacht. Am naechsten
Morgen mussten wir wieder frueh raus. So kamen wir
zum Wandern zum Glueck nicht in die Mittagshitze. Um im Kings
Canyon zu wandern muss man erst einmal den Heartattack-Hill
hinauf klettern. Ein sehr treffender Name. Dann haben wir uns
nach einer dreistuendigen Wanderung (waehrend der wir aber auch
noch eine halbe Stunde baden waren) wieder auf den Rueckweg
gemacht. Unterwegs haben wir noch an einer Kamelfarm angehalten und
fuer fuenf Dollar konnte man eine Runde reiten. Es war sehr lustig,
da man total durchgeschuettelt wird.







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